Euregio-Veranstaltung am Tag der Deutschen Einheit
Krieg und Frieden in Weingarten
Stadtrundgang durch die Weingartener Geschichte

Der Bodenseeraum ist als klassische Durchgangslandschaft immer wieder von Kriegsgeschehen heimgesucht worden. Einerseits haben sich bis hierher die Machtansprüche großer Reiche ausgewirkt, z.B. solche der Römer, der Großmächte des 30jährigen Krieges oder des kaiserlichen Frankreich. Zum anderen gab es auch viele regionale kriegerische Auseinandersetzungen, etwa zwischen Stämmen der Völkerwanderungszeit oder in der Zeit der Bauernkriege. Hierher gehört der einzige namhafte "Friedensschluss" des engeren Umkreises: der Weingartener Vertrag.
Oft trafen Kriege, Hungersnöte und die soziale Verelendung der Bevölkerung zusammen, sodass mancherlei Hilfsmaßnahmen auch vor Ort nötig wurden. Galt es im 30jährigen Krieg verwaisten Straßenkindern ein neues Zuhause zu geben, so musste Anfang des 19. Jahrhunderts gegen das Räuberunwesen vorgegangen werden.
Beide Weltkriege haben sich in der Region und damit auch in der Stadt Weingarten stark ausgewirkt. War der 1. Weltkrieg hier ein scharfer Einschnitt in wirtschaftlicher, sozialer und infrastruktureller Hinsicht, so war der 2. Weltkrieg eine Bedrohung der Existenz der Gemeinschaft wie auch jedes Einzelnen.
Bei einem Gang durch die Stadt Weingarten sollen manche - oft wenig beachtete - Zeugnisse solcher schwerer Zeiten zum Sprechen gebracht werden. Mittels eines "Marsches durch die Geschichte" sollen die hierzulande prägenden Zeiten von Krieg und Frieden in einem großen zeitlichen Längsschnitt anschaulich gemacht werden.



1 Nachmittag, 03.10.2018,
Mittwoch, 14:30 - 16:30 Uhr
1 Termin(e)
Dieter Widmann
N1092-011
VHS, Gebäude Touristinfo, Münsterplatz 1, 88250 Weingarten
6,00
(keine Ermäßigung)
Belegung: