Nationalsozialismus vor Ort
Stadtrundgang durch die Weingartener NS-Geschichte
In Kooperation mit dem Denkstättenkuratorium NS-Dokumentation Oberschwaben und dem Studentenwerk Weiße Rose

Die Geschichte des Nationalsozialismus fand nicht nur im Großen in Berlin statt, sondern im Kleinen auch in Weingarten. Auf dem Stadtrundgang sollen Vorgänge der Lokalgeschichte aus dieser Zeit an Häusern, Straßen, Plätzen und Gedenkorten anschaulich dargestellt werden. Weingarten war - zumindest nach dem Wahlergebnis vom 5. März 1933 - Nazi-Hochburg in der Region - die einzige Stadt in der Umgebung, in der die NSDAP das katholische Zentrum überflügelt hatte. Die Nazi-Prominenz aus Weingarten unterstützte Aufbau und Aktivitäten von anderen Ortsgruppen in der Region. Und natürlich befinden sich in der heutigen Stadt noch viele Orte, die an Vorgänge und beteiligte Menschen dieser Zeit erinnern, wenn man sie zum Sprechen bringt. Das Studentenwerk Weiße Rose und das Denkstättensekretariat mit Sitz in Weingarten haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerungskultur vor Ort zu pflegen. Dadurch soll den Opfern Gerechtigkeit widerfahren und anhand des Handelns der Täter durch den Gegensatz unsere heutigen gesellschaftlichen und politischen Werte verdeutlicht werden. So sollen auf dem Rundgang durch den Besuch von Stolpersteinen bzw. Stolperschwellen und anderen Orten in der Innenstadt die Opfer gewürdigt und an ihrem Leiden sowie am Handeln der NS-Täter das unmenschliche Wesen des NS-Systems verdeutlicht werden. 



1 Nachmittag
Samstag, 12.06.2021, 15:00 - 17:30 Uhr,
1 Termin(e)
Uwe Hertrampf
S1011-011
VHS, Gebäude Touristinfo, Münsterplatz 1, 88250 Weingarten
6,00 € (keine Ermäßigung, Anmeldung erforderlich)

Belegung: 
 (Plätze frei)
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