Große Opern der Musikgeschichte XII Märchenhaftes von Offenbach, Humperdinck und Rossini
Märchenstoffe als Vorlage für Opernlibretti sind durchaus keine Seltenheit, oftmals sind es sogar die meist relativ erfolglosen Erstlingswerke von Komponisten, die sich mit Figuren und Geschichten aus der Welt der Phantasie beschäftigen. Mehrere dieser ‚Märchenopern‘ haben es jedoch dank ihrer musikalischen Qualitäten in den Reigen häufig gespielter Musikwerke auf den Opernbühnen gebracht. Hierzu gehört die 1851 in Paris uraufgeführte phantastische Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach (1819-1880), basierend auf zentralen literarischen Werken des romantischen Dichters E.T. A. Hoffmann, aber auch die meist zur Weihnachtszeit gespielte hochromantische Märchenoper „Hänsel und Gretel“ (1893) von Engelbert Humperdinck (1854-1921). In der typisch italienischen Buffo-Tradition der komischen Oper steht die Adaption der Aschenputtelgeschichte von Gioachino Rossini (1792-1868), der mit „La Cenerentola“ (1817) wohl eine der heitersten Märchenopern überhaupt geschaffen hat.
Termine:
29.10.2026: Jacques Offenbach: "Hoffmanns Erzählungen" (1851) 17.12.2026: Engelbert Humperdinck, "Hänsel und Gretel" (1893) 28.01.2027: Gioachino Rossini, "La Cenerentola" (1817)